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Mika: "Unterschied überraschend gering"

Von F1Racing.de/sid 1-.-1.2006

Am Donnerstag kehrte Mika Häkkinen in das Cockpit eines Formel-1-Boliden zurück, um einen test Test mit dem aktuellen McLaren MP4-21 zu absolvieren. Der Weltmeister der Jahre 1998 und 1999 hatte offensichtlich seinen Spaß: Nach 79 absolvierten Runden würde er am liebsten gleich noch einmal testen. Nach einem erfolgreichen Testtag äußerte sich der Finne auch gegenüber F1Racing.net. "Das war ein exzellenter Tag, es war sehr aufregend. Ich bin 79 Runden gefahren, und das ist viel in Barcelona. Die Strecke ist ziemlich anspruchsvoll; es gibt viele Kurven mit ziemlich hohen Fliehkräften. Ich bin sehr glücklich, dass ich so viele Runden problemlos fahren konnte."

Seinen Arbeitstag begann Häkkinen mit einigen Installationsrunden, konnte aber zunächst nicht mit dem geplanten Programm fortfahren. "Am Morgen konnten wir das Programm nicht normal starten, da wir ein paar Probleme gefunden hatten. Daran mussten wir den ganzen Morgen bis zur Mittagspause arbeiten, um das richtige Set-up zu finden. Und ich muss sagen, dass wir tolle Arbeit geleistet haben. Das hat wirklich viel Spaß gemacht."

Angesichts seiner Erfolge in der Vergangenheit mögen manche Beobachter gleich eine Top-Zeit des Doppelweltmeisters erwartet haben. Häkkinen möchte die Euphorie aber etwas bremsen. "Der Zweck des heutigen Tages war es nicht, irgendjemanden zu beeindrucken, wir mussten einfach ein gutes Gefühl entwickeln und die Formel 1 verstehen, um herauszufinden, ob sie sich seit dem Jahr 2001 sehr stark verändert hat. Überraschenderweise ist der Unterschied sehr klein.

Es gibt heute viel mehr Elektronik im Auto. Das kann gut oder schlecht sein, weil es einem in den Kurven hälft, aber es kann auch sehr verwirrend sein. Man muss also wirklich ruhig und konzentriert bleiben, weil es die Rundenzeit leicht um mehr als eine Sekunde beeinflussen kann, ohne dass der Fahrer das überhaupt bemerkt.

Der V10-Motor hatte mehr explosive Leistung und eine sehr beeindruckende Zugkraft, jetzt scheint man etwas weniger zu haben. Die Technologie ist fortgeschritten, die Fahrbarkeit ist also sehr weich, und das fühlt sich fantastisch an. Ich glaube, dass Mercedes sehr gute Arbeit geleistet hat. Wir hatten keinerlei Probleme."

So oder so war es für Häkkinen ein interessanter Tag auf dem Circuit de Catalunya. McLaren hatte zuvor betont, dass es sich zunächst um einen einmaligen Test handeln sollte. Häkkinen selbst würde aber gerne nochmals in den Boliden steigen. "Ich würde das Auto liebend gern bei einem anderen Test fahren. Es läuft immer besser und ich verstehe die Bremspunkte, Beschleunigungspunkte und das Setup des Autos. Heute habe ich nur einen Reifensatz benutzt, also war das sehr schwierig.

Bei einem weiteren Test wäre ich stärker und schneller unterwegs und hätte mehr Wissen über das Auto. Aber darüber müssen wir uns unterhalten und erst einmal abwarten, was passiert. Ich muss erstmal sehen, wie das dem Team gefallen hat und dann werden wir sehen, was wir tun können."




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