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Von
Felix Matthey
4-.-0.2005
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Am kommenden Wochenende wird die Deutsche Tourenwagen Masters in Ostdeutschland, genauer gesagt auf dem EuroSpeedway Lausitz zu Gast sein - das zweite Rennen der Saison 2005. Zuletzt in Hockenheim erlebten die DTM-Fans an der Strecke und vor den Fernsehbildschirmen eine Dominanz der Marke Mercedes-Benz: Sechs Mercedes' belegten die ersten acht Plätze. In der Lausitz soll sich dies jedoch ändern.
"Jetzt heißt es für uns: Revanche", bläst Abt-Audi-Pilot Mattias Ekström zum Angriff. Der amtierende DTM-Meister sicherte sich beim Saisonauftakt in Hockenheim die Pole-Position, musste sich im Rennen jedoch den "Silberpfeilen" beugen und kam lediglich als Fünfter ins Ziel - sogar hinter dem Vorjahres-A4 von Christian Abt. "Der EuroSpeedway ist die Strecke, auf der ich in meiner DTM-Karriere bisher am erfolgreichsten war", fuhr der Schwede anschließend fort. Im Vorjahr hatte Ekström jedoch großes Glück: Sieger Gary Paffet wurde wegen eines zu leichten Autos nachträglich disqualifiziert, sodass der Zweitplatzierte Ekström zum Sieger erklärt wurde: "Das Rennen im vergangenen Jahr war eines der Besten, das wir den Zuschauern in der DTM je geboten haben."
Positive Vorzeichen für Mika Häkkinen
Nach seinem achten Platz beim DTM-Debüt in Hockenheim vor rund anderthalb Wochen sieht es für Mika Häkkinen bezüglich des Lausitzrings positiv aus: Bei seinem ersten DTM-Rennen gleich einen Punkt eingefahren zu haben und dass trotz einer Durchfahrtsstrafe, ist zweifellos eine starke Leistung. Und: Mika kennt den Lausitzring bereits. Der Finne bestritt im vergangenen Herbst seine erste DTM-Testfahrt auf dem EuroSpeedway, der damit, im Gegensatz zu Hockenheim, kein Neuland für den 36-Jährigen ist. Es wäre also gut möglich, dass Mika auch auf dem Lausitzring in die Punkte fährt. Doch allein die Konkurrenz bei der eigenen Marke wird, wie schon in Hockenheim, äußerst stark sein.
"In Hockenheim hatte ich ein tolles Wochenende und in meinem ersten DTM-Rennen viel Spaß. Jetzt freue ich mich auf die Lausitz", so Häkkinen vor dem zweiten Saisonrennen. "Die Strecke ist wesentlich anspruchsvoller als sie auf den ersten Blick aussieht", so der Finne weiter. "Besonders die Haupttribüne ist sehr imposant. Wenn dort am Wochenende viele Zuschauer sind, gibt das sicher eine fantastische Stimmung."
2005er Mercedes-Benz 10 kg schwerer
Nach dem Auftaktsieg von Jean Alesi vor zehn Tagen in Hockenheim werden die 2005er Mercedes-Benz Fahrzeuge dem neuen DTM-Reglement entsprechend mit jeweils 1.060 Kilogramm Gesamtgewicht an den Start gehen - so also auch Mika Häkkinen. Audi, zweitplatzierte Marke in Hockenheim bleibt beim Basisgewicht von 1.050 Kilo während die beim Premierenrennen 2005 in Hockenheim drittplatzierte Marke Opel beim zweiten Rennen zehn Kilogramm leichter wird.
Neuer Streckenverlauf
Der bisherige 4.534 Kilometer lange DTM-Kurs wurde um 1.1 auf 3.410 Kilometer verkürzt. Nach etwa der Hälfte der Gegengeraden wurde eine Linkskurve eingebaut, über die die Fahrer den früheren Streckenverlauf abkürzen. Die neue, 32.5 Meter breite ADAC-Kurve ermöglicht zusätzliche Überholmanöver. Die Rundenzahl des Rennens erhöht sich durch die verkürzte Strecke von 37 auf 42.
Zahlen und Fakten
Die DTM ist bisher fünf Mal auf dem Lausitzring gefahren. Das erste Rennen 2000 wurde nach acht Runden hinter dem Safety Car wegen starken Regens abgebrochen und nicht gewertet. Von den folgenden vier Rennen hat Bernd Schneider zwei gewonnen (2002 und 2003). Der Sieg 2001 ging an seinen damaligen Teamkollegen Peter Dumbreck. Gary Paffett gewann 2004, verlor den Sieg aber später am grünen Tisch, Mattias Ekström (Audi) rückte als Sieger nach.
>> Streckeninfos EuroSpeedway
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