Interviews:

"Die beste Phase meines Lebens"

Von dtm.de 08.09.2005

Im Interview mit Stefan Pajung, Chefredakteur des DTM-Magazins, spricht Mika Häkkinen über den puren Genuss am Comeback-Abenteuer in der DTM. "Ohne Motorsport fehlte was", sagt der zweifache Formel-1-Weltmeister, der in diesem Jahr in der DTM seine Rückkehr zum Motorsport feierte. Dass er nach wie vor schnell ist, stellte der "fliegende Finne" unter anderem bei seinem ersten DTM-Sieg in Spa-Francorchamps unter Beweis. In der Gesamtwertung rangiert er nach acht Rennen auf Platz vier.

Danke Ihnen: Sie haben dafür gesorgt, dass wir nun auch im Fahrerlager der DTM kreischende, weibliche Fans erleben... Manchmal kommt man sich vor wie auf einem Popkonzert einer Boygroup. Haben Sie sich Ihre DTM-Karriere beschaulicher vorgestellt?
Nein. So in etwa habe ich das erwartet. Das Team hat mir eine Menge über die DTM und den engen Kontakt zu den Fans erzählt. Als ich dann zum ersten Rennen nach Hockenheim kam, war ich vorbereitet.

Ist das zu viel Nähe?
Nein, kein Problem.

Mit der Erfahrung einer halben DTM-Saison: Was ist leichter oder angenehmer als erwartet?
Schade, dass wir dieses Interview genau jetzt machen. Ich hatte ja gerade ein paar Rennen mit schlechten Resultaten. Aber dennoch: Bisher läuft es sehr gut. Alles ist interessant, aufregend und faszinierend. Meine Rundenzeiten stimmen, die Konstanz ist da, die Zusammenarbeit mit dem Team klappt prima. Und das Wichtigste: Ich liege in der Meisterschaft mit Rang vier ja auch nicht dramatisch hinter der Spitze. Nur wollte ich schon regelmäßiger punkten...

100 Prozent heißt alles über das Racing in der DTM zu wissen. Bei wie viel Prozent stehen Sie?
Das Team und ich sind schon „flat out", also am Anschlag. Das Auto muss ich aber noch ein bisschen besser an meinen Fahrstil anpassen - wirklich nichts Dramatisches.

Im Detail: Wo müssen Sie umschulen?
Das sind viele Elemente: Wann sind die Reifen am besten, wie hart kann man sie rannehmen? Wo hat der Motor sein bestes Drehmoment? Wie spät kann man vor den Kurven bremsen? Einiges habe ich schon voll im Griff, hier und da fehlen aber noch ein paar Prozent, die wir noch für mich finden müssen. Da haben mein Ingenieur und ich schon noch ein bisschen Arbeit. Aber im Vergleich zur Formel 1 ist ein DTM-Auto sehr ähnlich, man muss sehr präzise fahren, die Lenkpunkte exakt treffen und genau im richtigen Moment aufs Gas. Nach und nach ändert man dann im Verlauf einer Saison seinen Fahrstil. Bis alles passt und man wirklich im Grenzbereich ist.

Dass Sie da hinkommen können, wissen Sie spätestens seit dem Sieg in Spa…
Ja, klar.

Die komplette Story können Sie im aktuellen "DTM-Magazin" (Ausgabe 4/2005), dem offiziellen Heft zu Europas populärster Tourenwagen-Rennserie, nachlesen. Das 84 Seiten starke Magazin ist im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder bequem im Abonnement für 5 Euro erhältlich. Weitere Informationen zum Abonnement finden Sie unter www.dtm-magazin.de.

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