Formel 1:

1998 - Der volle Erfolg: Der erste WM-Titel

Der volle Erfolg: Nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg beim letzten Saisonfinale 1997 im spanischen Jerez, gewann Mika Häkkinen auch den Grand Prix von Australien in Melbourne, dem ersten Rennen 1998, vor seinem Teamkollege David Coulthard - der auch in diesem Jahr Teamkollege Mikas war. Schon im Qualifying distanzierten die "Silberpfeile" die Konkurrenz. Mit dem neuen Reglement, wonach die Autos u.a. schmaler wurden und es absofort Rillenreifen gabe, kam McLaren anfangs am besten zurecht, auch wenn Ferrari im späteren Saisonverlauf immer weiter auf die Mannschaft aus Woking, besonders in Sachen Speed und Zuverlässigkeit, aufholen konnte.

Nach Siegen in den ersten beiden Rennen - auch bei der zweiten Runde in Brasilien war der "Fliegende Finne" siegreich - folgten weitere sechs Siege in Spanien, Monaco, Österreich, Deutschland, Luxemburg (Nürburgring) und Japan, wobei der Sieg in Monte-Carlo wohl zu den größten in Mikas Formel-1-Karriere zählte und es noch immer tut. Von Startposition eins ging Mika insgesamt neun Mal ins Rennen.

Trotz unglaublicher Aufholjagd - sechs Siegen - konnte Ferrari-Pilot und schärfster Häkkinen-Gegner Michael Schumacher den Siegeslauf des Finnen nicht mehr stoppen. Beim Saisonfinale im japanischen Suzuka blieb Schumacher zuerst beim Start von der Pole-Position stehen, nachdem er vom letzten Platz bis auf Position drei hinter seinem Teamkollegen Eddie Irvine nach vorne geflogen war. Dann jedoch platzte der Hinterreifen seines "roten Renners" und er verlor den WM-Titel an Mika Häkkinen, dessen Freude keine Grenzen kannte (Foto).

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Fotos aus der Saison 1998